was ist wichtig in einer Beziehung

C-Krise Kinder zu Hause, im Lockdown und danach

 Das enge Zusammensein in der vergangenen Zeit hat bestimmt viele genervt.

Man will sowas nicht noch einmal erleben. Doch wie mit der Nähe umgehen?

 Auch jetzt werden wieder Schulklassen geschlossen wegen einem Infektionsfall. Das ist zwar kein Lockdown (eingeschlossen sein) für alle, doch das Kind ist zu Hause, lernt am Computer und darf eventuell nicht rausgehen (Quarantäne).

Wie vermeidet  man es als Eltern dauernd zu schimpfen, genervt zu sein, ev. sogar auszurasten?

Wie sorgt man also für sich selbst in dieser und anderen herausfordernden Situationen mit dem Kind (den Kindern)?

Zum Beispiel können Sie sich innerlich entspannen, indem Sie sich in eine glückliche Situation versetzen, Ihre Freude darin spüren; sie malen sich diese Vision aus. Das erzeugt Glücksgefühle und der Stress geht weg.

Mit dem Kind sprechen, dass in dieser Situation jeder mal gereizt ist und so ein gegenseitiges Verständnis aufbauen, dass auch Erwachsene gestresst sein können.

Es kommt oft vor, dass das Kind sich ausgehorcht fühlt und dementsprechend knatschig reagiert. Immer weiter zu fragen verstärkt nur den Wiederwillen und führt zu gar nichts.

Treten Sie jetzt einen Schritt zurück und überlegen Sie, wie es dem Kind gerade geht. Das Kind braucht jetzt seine Ruhe und unser Verständnis.

Manchmal, gerade in einem unpassenden Augenblick, platzt das Kind mit etwas Wichtigem heraus. Genau jetzt benötigt es unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung; wichtig ist drauf einzugehen: „Was ist mit ….. erzähl mal“ und man hat die Chance, Wichtiges zu erfahren.

Immer wieder gibt es Chancen aus den Bemerkungen und Gesprächen der Kinder mehr zu erfahren, wenn es uns nur gelingt, auf sie einzugehen und Nähe herzustellen.

Wenigsten einmal am Tag schenken wir dem Kind unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und hören ihm zu ohne es zu unterbrechen.

Sie können das Gehörte in eigenen Worten wiederholen und auch das Gefühl benennen, das bei ihnen ankommt. Das Kind kann nun bestätigen, ob es verstanden wurde und lernt so ganz nebenbei, Gefühle auch zu benennen.

Halten Sie sich mit Ratschlägen und ihrer eigenen Meinung zurück. So ist das Kind frei, sich Ihnen zu öffnen und das verstärkt das Vertrauen.

Kinder dürfen auch träumen und sich alles Mögliche vorstellen und darüber reden. Spielen Sie mit, Sie erfahren mehr von Ihrem Kind, auch wenn es nur Gequatsche war. Und das kann auch Spaß machen.

Zuwendung ist wie ein Zauberwort in einer stressigen Situation: auf Augenhöhe mit dem Kind gehen, nicht nur anschauen, sondern ehrlich bemüht sein, es zu verstehen. Das Kind spürt das und die angespannte Situation beruhigt sich (ja, es tut weh; — ja, David hat dich geschlagen, bist du jetzt wütend auf ihn? — Ich verstehe, du bist traurig, — usw.)

Helfen Sie ihrem Kind über Gefühle zu sprechen, Gefühle zu benennen, indem Sie es vorleben. „ Mir geht es momentan gar nicht so gut, —  ich bin müde, — ich bin abgespannt, — das macht mich glücklich, — darüber freue ich mich, — usw“. Lassen Sie Ihr Kind an Ihren Gefühlen teilhaben, natürlich nur, was es handhaben kann.

Sollten Sie Ihr Kind einige Zeit nicht gesehen haben (ev. Beruf) dann fragen Sie es nicht über die vergangene Zeit aus. Am liebsten reden Kinder über Dinge, die sie gerne machen. Oder: „Was tust du am liebsten nach der Schule?“

Fragen Sie es, was ihm Freude macht. Wir müssen nicht seine Begeisterung über dies oder jenes teilen, doch es abwerten, vorschnell zur Vorsicht raten, zerstört eine Chance, mehr zu erfahren und das Vertrauen zu stärken.

Hinwendung, Zuwendung, Verständnis, Interesse, sich zurücknehmen, Nähe herstellen, sich entspannen: schauen wir uns das nochmals genauer an.

Wir können unsere Kinder stark machen, auch die, die sonst immer so ruhig sind. So lernen sie jede Situation zu meistern.

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