was macht eine Beziehung aus

Die drei eher unbekannten Eckpfeiler einer glücklichen Beziehung

glückliche Beziehung


Also, was macht eine Beziehung aus? Heute nehmen wir uns das Sprichwort „Schweigen ist Silber, reden ist Gold!“ und ändern es zur passenderen Variante „Reden ist Silber, Taten sind Gold!“.
In den meisten Beziehungen wird heute genügend kommuniziert; entsprechende Taten kommen jedoch gerne mal zu kurz. Werden bedeutsame Themen angegangen? Werden Hürden mit der richtigen Strategie bewältigt? Ist Hingabe alleine genug, um eine Beziehung dauerhaft am Leben zu halten?
Um es knochentrocken auf den Punkt zu bringen: Eine glückliche Beziehung ist harte Arbeit. Es ist den Aufwand allerdings absolut wert! Zusätzlich zu guter Selbsteinschätzung und dem Willen zur Selbstreflexion spielen hierbei auch Kenntnisse der menschlichen Biologie eine Rolle (Das ist kein Scherz!).
Das mag kontraproduktiv klingen, ist es aber nicht. Diese drei unromantisch anmutenden Punkte spielen eine überraschend große Rolle! Alternativ könnte man seinen Gefühlen blindlings erlauben, sich ihren eigenen Weg zu bahnen, was wie ein Auto wäre, das im Leerlauf den Berg herunterrollt und Fahrt aufnimmt: Es gerät außer Kontrolle.

Wie kann gute Selbsteinschätzung eine Beziehung positiv beeinflussen?

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Wer zusammen mit dem Partner / der Partnerin wachsen möchte, sollte sich fragen, mit welchen Mitteln und Wegen man die Beziehung bereichern kann. Für manche Paare ist dies sträflich vernachlässigtes Neuland, welches folgerichtig die notwendige Beachtung verdienen sollte.
Bringt man Geld in die Beziehung? Lebhaftigkeit? Eine stark ausgeprägte Sexualität? Es ist wichtig, diese Punkte für sich selbst herauszufinden und anschließend zu entscheiden, welchen Stellenwert sie in der Beziehung einnehmen sollen. Das verbessert nicht nur die Selbsteinschätzung, sondern ermöglicht es beiden Partnern, den jeweils anderen Standpunkt wesentlich besser nachvollziehen zu können. Es versteht sich von selbst, dass man beim Beantworten dieser Frage nichts dazu erfinden und ehrlich mit sich selbst sein sollte und gegebenenfalls die notwendige Zeit investiert, um herauszufinden, was man selbst zur Beziehung beitragen kann.

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

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Nichts sagt „Ich liebe dich!“ und „Für dich hole ich das Beste aus mir heraus!“ mehr von dir aus als der Wille zur Selbstverbesserung. Ist die Suche nach einem besser bezahlten Job für eine finanziell stressfreiere gemeinsame Zukunft etwa kein Liebesbeweis? Wie sieht es mit regelmäßigem Fitnesstraining aus, um dem Partner / der Partnerin optisch besser zu gefallen? Eine glückliche Beziehung ist, wie gesagt, harte Arbeit und kein Selbstläufer. Fehlende Selbstreflexion ist ein heimtückischer Beziehungskiller, dem viele Paare zum Opfer fallen. Wir dürfen außerdem nicht vergessen, dass Reden „Silber“ ist und Taten „Gold“ sind. Viel reden kann jeder und persönliche Bestreben anzukündigen, ohne Taten folgen zu lassen, ist nicht genug.
Die Königsdisziplin der Selbstverbesserung ist, der Beziehung zusätzlichen Tiefgang zu verleihen, indem beide Partner gegenseitig versuchen, das jeweils Beste aus sich herauszuholen.

Was macht eine gute Beziehung noch aus: Gehören biologische Fakten in eine glückliche Beziehung?

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Trotz Gleichberechtigung von Mann und Frau dürfen wir nicht vergessen, dass die Natur der Geschlechter Beziehungen auf unterschiedliche Arten beeinflusst. Man sollte ein wachsames Auge auf Verhaltensweisen, die buchstäblich in unserem „Programmcode“ verankert sind, haben und diese nicht im ungünstigsten Moment ausleben. Es macht also auch das eine gute Beziehung aus, zu beachten,dass wer den Instinkten folgt und anschließend glaubt, sich ungestraft mit „Ich bin halt eine Frau!“, beziehungsweise „Ich bin halt ein Mann!“ rausreden zu können: Sechs, setzen!
Das eigene Wesen zu verstehen und situationsbedingt zu kontrollieren ist ein weiterer Punkt, welcher Selbstbewusstsein und gegenseitiges Vertrauen aufbauen kann. Unglücklicherweise sind sich nicht alle Menschen darüber im Klaren und verstehen nicht, dass Männer beispielsweise von Natur aus einer zwanzigjährigen Blondine im Minirock hinter herschauen würden, während die Frau in seinem Arm sich fragt, ob er tatsächlich der beste ist, den sie haben kann.


sich gegenseitig „ertragen“

Nochmals: Mutter Natur hat uns mit gewissen Verhaltensweisen ausgerüstet, welche vor Jahrtausenden einen Sinn hatten, doch die Zeiten haben sich geändert. Einen Schuldigen sucht man vergebens, denn „Schuld“ trägt die Biologie des Menschen. Klar – solche Situation von vornherein zu vermeiden ist ein guter Plan. Verständnis und Nachsicht können im Ernstfall jedoch helfen, derartige Hürden zu überwinden.
Biologische Fakten sind, in dieser Hinsicht, gleichermaßen Freund und Feind. Während ein groß gewachsener, starker Mann von den meisten Frauen einer blassen Couchkartoffel vorgezogen wird (Freund), kann das unkontrollierte Ausleben von männlichen Instinkten die Beziehung vor eine Belastungsprobe stellen (Feind).
Umgedreht kann eine Frau, deren höchste Priorität das Glücklich sein und die Zufriedenheit ihres Partners ist (Freund), morgens aufwachen und sich fragen, ob sie wirklich den besten Mann hat, den sie kriegen kann (Feind).
Derartige Härtetests können in jeder Beziehung auftreten. Wer jedoch über die Natur von Männern und Frauen Bescheid weiß, wandelt diese Prüfungen in Chancen um, an denen beide Partner wachsen können. Vermeidung ist nicht immer die beste Lösung!

Fassen wir also zusammen, was eine gute Beziehung ausmacht:

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Ein gutes Auge für sich selbst, der Wille zur Selbstverbesserung und das Verstehen der menschlichen Natur sind unverzichtbar, um eine glückliche Beziehung aufrechtzuerhalten und darüber hinaus zu stärken. Auch das macht eine gute Beziehung aus, dass nicht die Worte zählen, sondern die Taten. Gehen beide Partner vor dem Hintergrund dieser drei Eckpfeiler aufeinander zu anstatt nebeneinanderher zu leben, können sich Vertrauen, Loyalität und Hingabe spielend entfalten.

Fachliche Unterstützung

Wenn es für Sie hilfreich ist, in eine Krisensituation mit einer erfahrenen Person direkt zu sprechen, dann finden Sie hier bestimmt einen für Sie passenden Ansprechpartner:

www.paartherapeuth-finden.de 

www.erlebte-paarberatung.de 

www.seminare4you.de    

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